1744

Preußischer Adler

Wenn man die Geschichte glauben darf, hat am 31. Mai 1740 Friederich II – später auch Friedrich der Große genannt – den Thron bestiegen.

Als am 25. Mai 1744 Carl Edzard, der letzte ostfriesische Fürst aus dem Hause Cirksena, starb, machte König Friederich II. von Preußen sein Nachfolgerecht geltend, das in der Emder Konvention geregelt war.

Er ließ Ostfriesland von Emden ausgehend ohne Widerstand besetzen, worauf am 23. Juni das Land der Krone huldigte.

Ab dieser Zeit gibt es den „Preußischen Adler“, da nach der Überlieferung die Soldaten des Königs Friederich II ihr Quartier im „Preußischen Adler“ bezogen, also vor mehr als 250 Jahren.

Die Landeshauptstadt Aurich blieb Sitz der Landesbehörden, erhielt eine Kriegs- und Domänenkammer und wurde Regierungshauptstadt der preußischen Provinz Ostfriesland.

Die preußische Herrschaft brachte für Ostfriesland einen erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung und die verstärkte Öffnung nach außen. Zudem profitierte die Stadt Emden von der Einrichtung eines Freihafens im Jahr 1751. Der Emder Hafen ist damit einer der ältesten Freihäfen Mitteleuropas. 1754 wurde per königlichen Befehl die Einrichtung einer Feuerversicherung angeordnet – die noch in öffentlichem Besitz befindliche Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse.

Quelle (ehemalige Homepage (zum-preussischen-adler.de, Stand: 2013)